Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der von einer Generation – den 25- bis 35-Jährigen – vorangetrieben wird, die nicht mehr nach dem „perfekten Job“ sucht, sondern nach echten Chancen, einem anregenden Umfeld und Unternehmen, die ihre Sprache sprechen. Eine von Orienta durchgeführte Umfrage unter 1.500 jungen Menschen bestätigt dies und sendet eine klare Botschaft an die Unternehmen: Talente gibt es, aber man muss sie mit neuen Instrumenten und einer neuen Sensibilität für sich gewinnen können.
Vom Mythos des „Traumjobs“ hin zu einem konkreteren Ansatz
85 % der Befragten haben mindestens einmal eine Stelle angenommen, die nicht ganz ihren Vorstellungen entsprach, nur um Erfahrungen zu sammeln. Nur 15 % haben sich dagegen entschieden. Diese Daten verdeutlichen eine pragmatische Einstellung und eine zunehmend experimentelle Herangehensweise an die Arbeit: Man steigt ein, lernt dazu, passt sich an und entwickelt sich weiter.
Tatsächlich geben 83 % an, ihre beruflichen Ziele im Laufe der Zeit überdacht zu haben. Keine lineare Karriere mehr, sondern ein Werdegang, der von Anpassungen, neuen Interessen und einer ständigen Suche nach Sinn geprägt ist.
Was bei der Berufswahl wirklich zählt
Angesichts veränderter Prioritäten ist das Gehalt nicht mehr der einzige entscheidende Faktor. Das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer neuen Stelle ist das Arbeitsumfeld (32 %), gefolgt von Flexibilität und Vergütung (jeweils 25 %). Die Stabilität, die früher als Garantie galt, fällt auf 18 % zurück.
Und wie sieht es mit dem Wohlbefinden aus? Für junge Berufstätige hängt es vor allem von den Menschen ab: 36 % nennen das Team als wichtigste Quelle beruflicher Zufriedenheit, während 30 % die Aufstiegsmöglichkeiten in den Vordergrund stellen. Die Einstellung hat sich von „Wie viel werde ich verdienen?“ zu „Mit wem werde ich zusammenarbeiten?“ und „Wer kann ich werden?“ gewandelt.
Ausbildung: unverzichtbar, aber nach wie vor schwer zugänglich
Das Urteil über das Bildungssystem fällt hart aus: 88 % sind der Meinung, dass die Universität die Studierenden nicht ausreichend auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Weiterbildung wird als unverzichtbar angesehen, aber als schwer zugänglich: Die hohen Kosten stellen das größte Hindernis dar (54 %), gefolgt von Zeitmangel (35 %). Nur 9 % kritisieren die Art der verfügbaren Ausbildung, was darauf hindeutet, dass das Problem nicht darin besteht, „was man lernen soll“, sondern „wie man Zugang dazu erhält“.
Eine Generation auf der Suche nach Sinn, nicht nur nach einem Arbeitsvertrag
Wie Giuseppe Biazzo, CEO von Orienta, betont, zeichnen diese Ergebnisse das Bild einer Generation, die „bewusst und flexibel ist, weniger an traditionellen Karrieremodellen festhält und viel mehr Wert auf die Qualität des Arbeitsumfelds legt“. Eine Generation, die nach echten Chancen, sinnvollen Beziehungen, Wachstumspotenzial und konkreten Hilfsmitteln sucht, um sich auf einem immer komplexer werdenden Arbeitsmarkt zurechtzufinden.
Die Herausforderung von heute besteht genau darin: eine Brücke zwischen Kompetenzen und Chancen zu schlagen – durch Orientierungsangebote, gezielte Weiterbildungen und Vermittlungsdienste, die das Potenzial jedes Einzelnen zur Geltung bringen.
Das bedeutet, dass der heutige Arbeitsmarkt einen neuen Ansatz erfordert:
- Ein authentischeres Employer Branding
- Führungskräfte, die für die Betreuung der neuen Generationen geschult sind
- Klare, schnelle und auf den Menschen ausgerichtete Einstellungsverfahren
- Echte Wachstumschancen
- Eine auf Vertrauen basierende Arbeitskultur
Talente gibt es, man muss sie nur auf andere Weise ansprechen. In einem so dynamischen Markt reicht es nicht aus, nur nach Bewerbern zu suchen: Unternehmen mĂĽssen ihre Sprache sprechen und ihnen das bieten, was sie wirklich suchen.
Eurotemps, das europäische Netzwerk von Arbeitsvermittlungsagenturen, zu dem auch Orienta gehört, könnte der ideale Partner sein, um Ihr Unternehmen bei diesem Vorhaben zu unterstützen: die richtigen Mitarbeiter zu finden und dauerhafte, konkrete Beziehungen aufzubauen, die auf gemeinsamen Werten beruhen.
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